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Die neue Treppe

Die neue Treppe ist endlich Fertig! (Siehe Bilder)

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 Hier ein Paar Einschätzungen von unserem Geschäftsführer Herr Naumann:

Emil: Wie lange war die Bauzeit der Treppe?

Herr Naumann: Knapp 2 Jahre.

Emil: Wie finden sie die neue Treppe?

Herr Naumann: Ja eigentlich ganz schön, bischen bemalt muss sie noch werden.

Emil: Vielen Dank

Unsere Betreuer

Das sind unsere Betreuer:

Claudia, Clara, Farbod, Flo, Fabian, Farina, Hatice, Jens, Jana, Jana, Johannes, Konnie, Louisa, Leonie, Laura, Lotte, Mara, Mareike, Melis, Markus, Philip, Sophia, Samira und Sandy

Die Geschichte der Quäker

Die Geschichte des Quäker Nachbarschaftsheims

Soziale Arbeit für Köln seit mehr als 50 Jahren

Wir haben einen Artikel über die Entstehung der Quäker geschrieben


1947
Das Quäker Jugendheim wird vom englischen Quäker Hilfsdienst gegründet. Eine von amerikanischen Quäkern gespendete Baracke ist der Anfang. Mit vielen freiwilligen Helfern wird sie auf einem öden Grundstück am Venloer Wall aufgebaut.

Tagsüber ist das Haus ein Erholungsheim für unterernährte Kinder. Am Abend ist es für die Jugendlichen aus der Nachbarschaft eine willkommene Abwechslung von der Trümmerwelt. Die Form der Jugendarbeit, die „Offene Tür“, stammt aus England und ist neu in Deutschland: Niemand muss einem Verein beitreten – jeder kann kommen.

Im selben Jahr wird auch eine tonnenförmige Wellblechhütte aufgebaut, die sogenannte „Nissenhütte“. In ihr werden Nähkurse durchgeführt. Zudem wird eine kleine Schusterei eingerichtet.

1948
Das „Norwegerhaus“ wird als drittes Haus auf dem Gelände gebaut. Das Holzhaus soll als Wohnhaus für die Mitarbeiter dienen.

Die Leitung der Offenen Tür war zu dieser Zeit noch international: Einige Engländer/innen, ein Norweger, ein Amerikaner und eine Deutsche gehören zum Team.

1950
In der Nissenhütte beginnen Umschulungskurse. Fabrikarbeiterinnen werden zu Näherinnen ausgebildet. Aus den Umschulungen und Nähkursen entwickelt sich der Seniorentreffpunkt im Heim.

1951
Gründung des Verbandes deutscher Nachbarschaftsheime zusammen mit 12 weiteren Heimen

1952
In der Baracke wird jetzt ein regelrechter Kindergarten eröffnet. Die Kinder kommen überwiegend aus dem Bunker in der Körnerstraße. Sie staunen und freuen sich. Der Grund: zum ersten Mal halten sie sich länger in einem Raum mit Fenstern auf. Allen Mitarbeitern, die das miterleben, bleibt dieser Tag lange in Erinnerung.

1954 
In der Baracke wird es zu eng: tagsüber werden dort die Kinder betreut, abends dient sie als Offene Tür für die Jugendlichen. Es kommt zu Verhandlungen mit dem Jugendamt. Es wird der Bau eines neuen Gebäudes für die Jugendarbeit beschlossen und im selben Jahr begonnen.

1955 
Für so viele Aufgaben und so viele Gebäude reicht der Name „Jugendheim“ nicht mehr! Namensänderung in: „Quäker Nachbarschaftsheim“!

Umzug der OT aus der Baracke in den Neubau. Die Kindertagesstätte benutzt die Baracke jetzt allein. Die Schusterei wird geschlossen.

1956 
Gründung der Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Köln (AGOT) in Zusammenarbeit mit weiteren Offenen Türen

1960
Gründung der Kreisgruppe Köln des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Nachbarschaftsheim

1961
Die lange benutzte Nissenhütte wird für den Neubau einer Kindertagesstätte abgerissen. 

1962
Die neue Kindertagesstätte ist fertig. Die Kinder räumen nun die Baracke, dafür ziehen die Näherinnen ein.

1963
Der erste Weihnachtsbasar. Auch heute noch gibt es alljährlich einen viel besuchten Basar: ein wichtiger Termin, um Geld für das Haus zu sammeln.

1967 
Nach all den Um- und Aufbauten der vergangenen 20 Jahre plant die Stadt nun, eine Autobahn am Bahndamm entlang zu führen. So muss nach einem Ausweichquartier gesucht werden. Die Verhandlungen beginnen.

1972
Nur etwa 700 Meter vom alten Standort entfernt – in der Kreutzerstraße – wird mit dem Bau des neuen Hauses begonnen.

1974
Die Kindertagesstätte und die Altentagesstätte ziehen um. Hell und freundlich ist das neue Nachbarschaftsheim, doch bei vielen kommt Wehmut auf. Besonders den Senioren fällt die Umstellung schwer.

1975
Endlich können auch die Jugendlichen die neue OT beziehen.

1976
Der Bauspielplatz wird aufgebaut.

1986
Die Sozialpädagogische Familienhilfe, kurz SPFH, beginnt mit ihrer Arbeit.

1988 
Neue Namen in der Kindertagesstätte: jetzt spielen dort die Bären, Eulen und Mäuse. 

1992
Eröffnung der vierten Kindergartengruppe „die Spatzen“

1994
Aufgrund von Einsparungen kann der Bauspielplatz nicht weiter betrieben werden und wird abgebaut. An seiner Stelle entsteht ein Bolzplatz.

1995
Der Seniorentreffpunkt wird umbenannt in „Doris-Roper-Haus“ nach der Quäkerin Miss Roper. Sie wirkte von 1947 bis 1988 im Nachbarschaftsheim.

1997
Im Seniorentreffpunkt wird eine ZWAR-Gruppe gegründet (ZWAR= Zwischen Arbeit und Ruhestand, Angebot für sogenannte „junge Alte“).

1999
Die Offene Tür erweitert ihr Angebot um die Übermittagsbetreuung für Schulkinder im Alter von 10 bis 14 Jahren.

2000
Eine Gruppe der Kindertagesstätte wird aus finanziellen Gründen geschlossen. Die verbleibenden Gruppen nennen sich Elefanten, Goldhamster und Delfine.

2001
Es bleibt weiter spannend im Nachbarschaftsheim! 
Wir setzen neue Projekte um, die die aktuellen Interessen und Bedürfnisse der Besucher aufgreifen: das Internetcafé in der OT; eine Fortbildung für Ehrenamtler im Doris-Roper-Haus, ein Betreuungsraum in der SPFH und, und, und ....

2016
Wir verabschieden unsere Geschäftsführerin Marita Dockter in den Ruhestand.
Wir begrüßen unseren neuen Geschäftsführer Bernd Naumann.

Bilder:

haus

plakatSchon immer gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Ferien bei den Quäkern

In den Ferien bei den Quäkern gibt es zu jeder Jahreszeit ein Motto. Aber immer etwas anderes, manchmal gehen wir zum Klettergarten oder bleiben im Gebeude. Wenn man sich bei der Ferien

anmelden will und man nicht normalerweise bei den Quäkern ist muss man 20 EURO für dass Essen bezahlen. 

Interview mit Claudia

 Wir haben ein Interview mit Claudia gemacht:

Hallo Claudia, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, um mit mir ein Interview zu machen.

Claudia: Gerne Emil (lacht).

Emil: Seit wann arbeitest du bei den Quäckern?

Claudia: Ich arbeite hier seit Februar 2011.

Emil: Was war früher dein Traumjob?

Claudia: Als Kind wollte ich entweder Stewardess oder Computerfachfrau werden.

Emil: Ah, spannend.

Emil: Wie bist du hierher gekommen? 

Claudia: Ich habe soziale Arbeit studiert und bin dann bei der Jugendarbeit festkleben geblieben, weil mir das so gut gefallen hat. Ich habe dort auch ein Praktikum gemacht.

Emil: Cool!

Emil: Seit wann gibt es die Quäker?

Claudia: Die Quäker, die richtigen, gibt es schon total lange, aber in Köln gibt es die Quäker schon seit den 40er Jahren - aber auch nicht in diesem Haus.

Emil: Und wo dann früher?

Claudia: Ich glaube in Amerika.

Emil: Und wo dann in Köln?

Claudia: In Köln nach dem 2.Weltkrieg, weil die dann hier Leute versorgt haben - mit Speisen und so.

Emil: Was ist dein Lieblingsort bei den Quäkern?

Claudia: Mein Lieblingsort? Oh, das ist schwierig! Ich kann das nicht so richtig an Orte festmachen, eher an Gruppen. Wenn ich mit Kindern zusammen was mache und die Kinder auch Bock dazu haben, was wir gerade machen, dann ist das meine Lieblingsarbeit und das ist egal an welchem Ort das ist, das kann der Garten sein, das können aber auch andere Orte sein.

Emil: Ok.

Emil: Was war dein schönstes Erlebnis bei den Quäkern?

Claudia: Das ist meistens in den Ferien, weil da die Kinder alle so entspannt und gut gelaunt sind, weil die dann nicht den ganzen Schulstress haben und, das ist immer wieder ein schönes Erlebnis zu sehen, dass Kinder, die hier immer total gestresst reinkommen, während der Schulzeit, in den Ferien so sind, als wären die andere Kinder.

Emil: Was war dein lustigstes Erlebnis bei den Quäkern? 

Claudia: (lacht) Mein lustigstes Erlebnis war, als wir mal in den Ferien in ein Freilichtmuseum* in Lindlar gegangen sind und dann gab es da keinen Bus hin, warst du da nicht dabei?

(Begriffserleuterung: *Freilichtmuseum ein sozusagen Museum unter der freien Luft, wo halt nichts ausgestellt ist, sondern alte Bauten aus anderen Zeiten.)

Emil: Ja, als uns der Busfahrer dann in seiner Pause mitgenommen hat.

Claudia: Und wir sind nur wie durch ein Wunder dort hingekommen, das war schon echt lustig (lacht)!

Emil: Was war dein schlimmstes Erlebnis bei den Quäkern?

Claudia: Mein schlimmstes Erlebnis ist, dass es mal zwei Kinder gab, wo ich das Gefühl hatte, dass ich gar nicht zu denen durchdringen konnte. Die haben sich hier nicht wohlgefühlt und sind dann auch irgendwann nicht mehr gekommen. Also das finde ich schlimm, weil ich möchte ja hier nicht nur Geld verdienen, ich möchte, dass die Kinder hier hierher kommen, auch Spaß daran haben, und das hat halt bei den beiden nicht geklappt.

Emil: Letzte Frage: Stichwort Garten: Was sind deine Lieblingsblumen?

Claudia: Oh, alles was bunt ist und wenn es dann noch gut riecht, ist es noch besser (lacht).

Emil: Vielen Dank für das Interview.

claudia  

 

 

 

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